Tel: +43 677 614 448 97
Email: isabella@kinesiologie-tirol.com

Nahrungsmittel- Unverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

Aufgeblähter Bauch, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und vieles mehr – hinter diesen Symptomen könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie stecken.

 

Unterschied Allergie vs. Unverträglichkeit

Weizenfeld

Bei einer Allergie liegt eine Immunreaktion zugrunde, der Körper bildet IgE-Antikörper, welche auch durch den Arzt mit einem Blutbild festgestellt werden können. Richtige Nahrungsmittelallergien sind selten und treten häufig in einer Kombination mit diversen Pollenallergien als Kreuzreaktion auf.

Bei einer Unverträglichkeit gegen verschiedene Nahrungsmittel jedoch werden keine Antikörper gebildet, daher können diese auch sehr schwer nachgewiesen werden.

Mit dem kinesiologischen Muskeltest allerdings lassen sich auch Unverträglichkeiten sehr gut nachweisen. Diese Form ist sehr weit verbreitet und in meiner Praxis stelle ich bei fast jedem Zweiten eine Unverträglichkeit fest.

 

Hauptformen für Unverträglichkeiten

 

Laktoseintoleranz

Diese Form als Unverträglichkeit gegen Milchprodukte ist sehr häufig. Ursache ist hier u.a. ein Mangel des Enzyms Laktase, welches zur Aufspaltung des Milchzuckers benötigt wird.

Weizenunverträglichkeit

Auch diese ist sehr häufig und die Reaktion richtet sich gegen das Weizenprotein. Durch die Überzüchtung des Weizens und der dadurch entstandenen Veränderung des Weizens ist auch die Überreaktion gestiegen. Dinkel ist die Urform des Weizens, allerdings sind Unverträglichkeiten gegen Dinkel relativ selten.

Glutenunverträglichkeit

Hier richtet sich die Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß, das Gliadin. Gluten ist enthalten in Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste, Einkorn, Emmer, Kamut, Grünkern, Bulgur, Couscous.

Unterschieden werden muss hier gegenüber einer Unverträglichkeit gegen glutenhaltige Lebensmittel und einer Zöliakie (Sprue). Bei der Zöliakie wird die Dünndarmschleimhaut angegriffen und die Dünndarmzotten degenerieren. Eine intakte Dünndarmschleimhaut ist jedoch unerlässlich für die Aufnahme verschiedener Nährstoffe. Daher finden sich bei vielen Zöliakie-Patienten Mangelerscheinungen.

Fructoseintoleranz

Eine Unverträglichkeit gegen Fruchtzucker bewirkt, dass der Dünndarm den Fruchtzucker nicht ausreichend aufnehmen kann. Durch die Abbauprodukte im Dickdarm kommt es dann zu Beschwerden.

Histaminintoleranz

Das durch die Nahrung aufgenommene Histamin kann nicht mehr richtig abgebaut werden. DAO (Diaminoxidase) ist ein Enzym, das für den Abbau des Histamins zuständig ist und bei einer Unverträglichkeit zuwenig vorhanden ist. Histamin ist v.a. in Lebensmitteln wie Rotwein, lang gereiften Produkten wie Käse, Sauerkraut, Bier, Eingelegtes, Schokolade, Nüsse, Tomaten, Fisch, Sauerkraut, Erdbeeren, Zitrusfrüchte usw. enthalten bzw. hemmen diese Lebensmittel den Abbau.

 

Mögliche Symptome:

  • BlähungenObst
  • Blähbauch
  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Fettstuhl
  • Übelkeit
  • depressive Verstimmung
  • Müdigkeit
  • Bauchschmerzen (Krämpfe)
  • Kopfschmerzen
  • Erröten im Gesichts- und Halsbereich
  • Ausschläge (Neurodermitis, Nesselsucht)
  • uvm.

 

Ursachen für Unverträglichkeiten oder Allergien

  • Viele Lebensmittel enthalten chemische Zusatzstoffe bzw. Pestizide, welche eine Unverträglichkeit fördern können.
  • Nimmt man über einen längeren Zeitraum Medikamente ein, können auch Unverträglichkeiten entstehen.
  • Auch wenn der Körper unter Stress steht oder das Immunsystem gerade beschäftigt ist, können Unverträglichkeiten auftreten.
  • Wichtig ist vorallem eine intakte Darmflora. So können ein Ungleichgewicht der Darmflora oder Entzündungen der Darmschleimhaut zu Unverträglichkeiten führen.
  • Psychisch-seelische Ursachen wie Konflikte, traumatische Erlebnisse etc. können u.a. auch Ursache für eine Unverträglichkeit oder Allergie darstellen.

 

Was kann man dagegen tun?

Dank des kinesiologischen Muskeltestes können alle Formen von Allergien oder Unverträglichkeiten ausfindig gemacht werden. Zudem können alle psychischen Ursachen, Stress, Blockaden der Meridiane etc. gelöst bzw. gestärkt werden.
Auch die Darmflora sollte in so einem Fall gestärkt werden und evtl. Belastungen durch Pestizide, Toxine oder auch Medikamente ausgeleitet werden. Auch die Allergene selbst können wieder neutralisiert werden, sodass in Zukunft eine Überreaktion vermieden werden kann.

Mit diesem ganzheitlichen Konzept werden die Ursachen der Unverträglichkeiten ausfindig gemacht und gelöst, um dauerhaft von solchen Überreaktionen befreit zu werden.